"...und hat ein großes palastähnliches Gebäude..." (Zitat des Pfälzer Schriftstellers August Becker)
Von dem ehemals neuklassizistischen Bau ist heute nur noch der giebelgekrönte Mittelrisalit mit Balkon über einem 4-säuligen Portal geblieben. Kommunalbauinspektor Samuel Schwarze hatte seinerzeit die Baupläne erstellt. 1822/25 wurde der pompöse Bau errichtet und war über lange Zeit Schul- und Gemeindehaus mit Bürgermeisteramt, Ratssaal und Lehrerwohnungen, zeitweise war die Sparkasse mit untergebracht.
1976 musste das Gebäude dem heutigen Neubau für die Verbandsgemeindeverwaltung und die Sparkasse weichen. Der Mittelrisalit wurde originalgetreu in das neue Bauensemble eingebunden.
5. Dorfbrunnen
Er wurde 1989 eingeweiht. Sein Platz vor der Villa Wieser vereint Gegenwärtiges und Vergangenes. Dieser Brunnenplatz im Ortskern wurde als Zentrum der Kommunikation und als Stätte der Begegnung und Lebendigkeit konzipiert. Die bildhauerischen Elemente charakterisieren die Gemeinde: Tabakstaude - Motorrad - Einhorn - Brotkorb - Tabakhasen - Pferd. Gestaltet wurde er von dem Künstler Gernot Rumpf und dem Städteplaner Reinhard Bachtler.
6. Villa Wieser
Dieses mit dem Ambiente eines französischen Landschlösschens versehene Haus wurde an Stelle dreier bäuerlicher Anwesen 1856-57 von Leonhard Peters gebaut.
Dieses mit dem Ambiente eines französischen Landschlößchen versehene Haus wurde ans Stelle von drei bäuerlichen Anwesen 1848-50 von Leonhard Peters gebaut. Dieser war als Bierbrauer nach Paris gegangen, hatte eine reiche Französin geheiratet und war durch eine große Brauerei reich geworden. Er ließ die Villa in seinem Heimatort als Sommersitz bauen. Später verkaufte er es an die Arzt - Familie Schmitt, danach erfolgte der Weiterverkauf an Dr. Wieser. Heute ist die Kunstschule darin untergebracht, daneben ist es Ort verschiedenster kultureller Veranstaltungen z.B.
Villa-Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und im Sommer "Klassik im Park" und Palatia -Jazz.
7. Baumskulptur im Park der Villa Wieser
Sie ist ein bildhauerisch bearbeitetes Teilstück der durch den Orkan "Lothar" am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 entwurzelten Eiche. Diese war als Naturdenkmal geschützt gewesen. Bildhauer war Andreas Weiller aus Herxheim, unterstützt von Schreinermeister Stefan Flick. Ein überdimensionaler Kiesel weist auf die Nähe des Klingbachs hin. Motto: "Ernst ist das Leben, heiter die Kunst." Dieser Sinnspruch soll wohl auf das traurige Schicksal des Baumes und seine Auferstehung als Kunstwerk erinnern.