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Die Internetseite des Musuems erreichen Sie unter:
   
<< www.museum-herxheim.de >>


Das Leitbild


Das Herxheimer Heimatmuseum möchte ein Forum sein, ein Marktplatz der Möglichkeiten für regionale historische Themen und Darstellungen. Das Museum möchte die historische Lebens und Arbeitswelt von Menschen in Herxheim und der Region aufzeigen: dabei umfaßt die Lebenswelt sowohl die gesellschaftliche, kulturelle, politische, religiöse, familiäre wie auch geschlechtsspezifische Erfahrungswelt. Die Arbeitswelt umfaßt handwerkliche, bäuerliche und häusliche Arbeitsbereiche. Der Bezug auf die Region schließt übergreifende Themen keineswegs aus - im Gegenteil:
Weltgeschichte hat immer auch ihren Niederschlag in der Geschichte einer Region eines Ortes, der Menschen vor Ort: Französische Revolution/ Nationalsozialismus/ Fünfziger Jahre.
Das zukünftige Museum möchte ein Ort der Begegnung sein - ein lebendiges Museum, das die Besucher bewegt, sie anspricht und sie einlädt, sich mit auf den Weg zu machen zu neuen Erfahrungen und Entdeckungen in der heimatlichen Welt. Lebendiges Museum heißt Geschichten in "Geh-Schichten" zu übersetzen. Durch die Themenwahl und die Art der Präsentation möchte das Museum der Geschichte ein Gesicht geben. Das vermeintlich Vergangene lebt indem die Geschichte und Regionalgeschichte an die Lebenswelt der Besucher und Besucherinnen anknüpft, seien es Ältere und Jüngere, Frauen und Männer, Besucher von außen oder Menschen vor Ort.
 
Die Untere Hauptstraße 153, Aufnahme um 1925. Im Vordergrund der Besitzer Ferdinand Detzel. Gut zu erkennen das Ladengeschäft der Carolina Kuntz mit Eingang zur Straße hin: Kolonialwaren und Manufakturwaren
Die Untere Hauptstraße 153. Hier wird das Museum seine Räume haben. Aufnahme von 2003
 
 
Der Ort

Das zukünftige Heimatmuseum Herxheim hat seinen Sitz in einer alten bäuerlichen Hofanlage im Zentrum des Dorfes, in der Unteren Hauptstraße 153. Diese Hofanlage wurde 1990 von der Gemeinde erworben und dem Heimatverein übergeben mit dem Ziel, ein Museum einzurichten. Die letzten zehn Jahre waren stark geprägt durch bauliche Maßnahmen. Tausende von freiwilligen Arbeitsstunden wurden abgeleistet. Vorgabe war immer, mit der vorhandenen Bausubstanz sensibel umzugehen, diese nach Möglichkeit zu erhalten, nachzuempfinden. Gleichzeitig muß man sich auch der schwierigen Aufgabe stellen, Altes mit Neuem zu verbinden. Dieser Anspruch stellt Geduld aller Beteiligten immer wieder auf ein harte Probe. Zeit und Zielvorstellungen, wie sie bei herkömmlichen Bauten und Neubauten gelten, sind dabei nicht von Nutzen. Der Gebäudekomplex wurde und wird so in mehreren Bauabschnitten von Mitgliedern des Heimatvereins und fachkundigen Firmen restauriert.

Zur Museumsanlage gehören(Bereits fertiggestellt bzw. in konkreter Bauphase):

Bereits fertiggestellt bzw. in konkreter Bauphase:
Das Haupthaus/ Wohnhaus mit Kellergeschoß
Erdgeschoß
Obergeschoß
Dachgeschoß
Das südliche Nebengebäude mit Erdgeschoß (Toilettenanlage/Technikräume)
Obergeschoß
Die Scheuen Scheunenkeller mit dem Projekt Steinzeit im Scheunenkeller SiS
Erdgeschoß/Tenne
Raum nordwest und südwest
Banse,südwest
Obergeschoß /Tenne

Neu zu errichtende Gebäude:
Backhaus als westliche Begrenzung der Hofanlage
Brunnenanlage in der Hofanlage
Hof Aktionsfläche
Veranstaltungsfläche
Aufenthaltsfläche
Gartenfläche südlich, im Anschluß an die Scheune
 
 
Ein Museum öffnet sich während es entsteht

Transparent zu sein auch während der Entstehungszeit, das gehörte von Anfang an zum Konzept eines lebendigen Museums für Herxheim. Daher finden, auch wenn das Museum noch nicht endgültig fertiggestellt ist, immer wieder Veranstaltungen in den Räumen statt. Lesungen, Ausstellungen, Kunstprojekte mit heimatgeschichtlichem Bezug sowie eine transparente Öffentlichkeitsarbeit, was den Fortgang des Projektes SiS, Steinzeit im Scheunenkeller angeht.

1995 - also mitten in der Planungsphase und beginnenden Bauphase wurden im neuen Gewerbegebiet Herxheim sensationelle Funde zur steinzeitlichen Bandkeramik gemacht. In einem intensiven Diskussions- und Planungsprozess wurde eine Möglichkeit gesucht, diese Funde für Herxheim zu sichern und im Museumskomplex auszustellen. Die baulichen und konzeptionellen Voraussetzungen sind in engagierter und intensiver Arbeit unter der Führung von Annemarie Häußer, Archäologin beim Landesdenkmalamt geschaffen worden. Jetzt schon können Sie einen virtuellen Rundgang durch die Steinzeit im Scheunenkeller SiS machen. Wir hoffen dass dieses Projekt - nachdem die baulichen Bedingungen im Scheunenkeller geschaffen wurden- im kommenden Jahr realisiert wird.

An dieser Stelle trauern wir um Annemarie Häußer, sie ist mit ihrem Ehemann Helmut Spatz am 22. August 2002 tödlich verunglückt. Mit ihr haben wir den Menschen verloren, der für dieses Projekt Rückgrat war. Ihre Ideen, ihr Engagement, fehlt schmerzlich.


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