| |
























Besucher: 729158 |

|
| |
|
"Das Ortsbild als wichtigen inneren Bezug der Herxheimer zu ihrem Heimatdorf gilt es zu festigen. Aber nicht die konservierende "Käseglocke", unter der jedes Leben erlischt, darf für eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik Handlungsinstrument sein" - so Bürgermeister Elmar Weiller in der Festschrift anlässlich des neuen Dorfplatzes mit Brunnen. Betrachtet man heute die gelungene Symbiose von historischer Bausubstanz, neuen Gebäuden und moderner Platzgestaltung, dann begreift man schnell: Hier hat sich die Gemeinde eine neue Ortsmitte gegeben, erlebbar, kommunikativ, stimmungsvoll, ohne die gewachsene Struktur zu zerstören.
|
| |
| Auf der einen Seite die klassizistische Architektur des Rathauses- und Sparkassengebäudes, in dessen Mittelteil die Fassade des ehemals dort befindlichen alten Schulhauses integriert wurde, und auf der andere Seite das neue Kulturzentrum , die Villa Wieser, erbaut im Stil eines französischen Landschlösschens. |
| |
|
Der Vorplatz der Villa Wieser wird geprägt durch den neuen Dorfbrunnen, ein gelungenes Kunstwerk, dessen Fröhlichkeit und Lebensfreude sich unmittelbar auf den Betrachter überträgt. Es ist eine Anlage, mit der sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen identifizieren können. Der weltweit bekannte Pfälzer Künstler Gernot Rumpf hat zusammen mit seiner Frau Barbara diese sprudelnde Visitenkarte von Herxheim geschaffen. Seine wasserspeienden Skulpturen entstammen den Bereichen der Mythologie, der Phantasie, der Historie, aber auch dem aktuellen Alltagsleben. Der Ortsplaner Reinhard Bachtler, Kaiserslautern, selbst Preisträger in der Kunst, hat den gestalterischen Rahmen für den Dorfbrunnen geschaffen.
|
| |
|
Zu Gernot Rumpf meinte der Journalist Walter Schumacher anlässlich einer Ausstellungseröffnung in Herxheim: "Wenn einer den Bronze-Altar des Doms zu Xanten gebaut hat, einen Brunnen in Jerusalem geschaffen hat, zur Zeit an einem Projekt in Tokio arbeitet - der Brunnen für den Marktplatz in Konstanz ist fertig, die Skulptur für die Universität Mainz bald - so einer dürfte ruhig einmal strunzen. Gernot Rumpf tut es nicht". Speziell zum Herxheimer Brunnen meint Walter Schumacher: "... die Symbolik ist handfest, Herxheim und der Tabak, Herxheim und die Pferderennen, Herxheim und die Motorradrennen, Herxheim und die Brotweihe - und inmitten der Symbolik, auf dass es nicht steril, nicht feierlich werde, Bronzemäuschen, die am Brotkorb
nagen, und die Herxheimer Tabakshasen, "Duwakshase". Die hat der Künstler Gernot Rumpf in die Welt gesetzt, und ein Häschen fährt am Brunnenrand Motorrad. Das Einhorn deutet wieder auf die Kunstgeschichte und die Villa Wieser im französischen Stil, es ist auf französischen Tapisserien abgebildet. Und die Villa ist doch wie ein Lustschlösschen, nicht wahr, und eine Lust ist es, diese Kunst zu sehen".
|
| |
|
In Bronze gegossene Herxheimer Tradition und Gegenwart. Figuren aus denen das Wasser spritzt und sprudelt, ein schmuckes Kunst-Stück für den Ort, ein heiterer Ausruh- und Verweilpunkt - das ist dieser Brunnen für Besucher und Bewohner.
Quelle: Herxheim, Geschichte und Leben von Karin Patok Das Buch können sie im Fachhandel oder im Servicebüro der Verbandsgemeinde Herxheim erwerben.
|
|
© 2003 by NTS , powered by 
|
|