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"Speyrer Kapell"
(an dem früheren alten Handelsweg nach Speyer)

Eigentümer: Frau Cäcilia Boltz, Herxheim

Baugeschichte/Historie: Frau Anna Maria Steinacher geb. Trauth lies im Jahre 1747 die Kapelle errichten und mit der Stiftung eines Grundstücks zur baulichen Unterhaltung versehen. Letzte Renovierung um 1990, großenteils in Eigenleistung; Pflege bisher durch die Eheleute Otto und Cäcilia Hetzler sowie durch einen Helferkreis der Schönstatt-Müttergruppe.

Ausstattung: Auf dem Altar: Darstellung der Kreuzabnahme, Halbplastik unter Glas; Madonnenstatue, ferner eine Pieta; neue Farbfenster durch Studienrat Nether, Böllenborn. Die bei der Renovierung freigelegte alte Inschrift auf einer im Mauerwerk eingelassenen Holztafel, rechts der Kapellentür, wurde - weil nicht mehr lesbar - mit Putz überzogen.

 
 

"Weyhrer Kapell"
(an dem früheren alten Handelsweg nach Speyer)

Eigentümer: Maria Payarolla, Herxheim

Baugeschichte/Historie: Georg Franz Trauth III. und Frau Anna Maria Römer ließen im Jahr 1891 für 1000 Goldmark die Kapelle errichten, da wider Erwarten der durch einen Unfall zersplitterte Arm des Landwirts Trauth wieder heilte. Restaurierung der Madonna durch Kirchenmaler Otto Schultz im Jahre 1967; letzte gründliche Renovierung der Kapelle 1993/94 unter Mithilfe des CDU-Ortsverbandes Herxheim.

Ausstattung: Altartisch, darüber Bild der im Jahre 1973 gestohlenen Holzplastik "Mutter Gottes von der immerwährenden Hilfe" aus dem Jahre 1575.

 
 

Kapelle "Im Bruch"

Eigentümer: Hermann Payarolla, Herxheim

Baugeschichte/Historie:Joseph Schwenck und Ehefrau Barbara Ohmer errichteten im Jahre 1907 in ihrem Garten eine Lourdes-Grotte mit einfacher Holzhütte darüber. Neuerrichtung im Jahr 1953 durch Sohn Josef Schwenck und Ehefrau Frieda Höfer als Dank für die Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft. Grundlegene Renovierung in Eigenleistung im Jahre 1996. Pflege der Kapelle durch Frau Agnes Wingerter bzw. Frau Paula Payarolla. Das einfache Kapellchen wird von Anwohnerinnen zum abendlichen Rosenkranzgebet im Sommerhalbjahr aufgesucht.

Ausstattung: Nachbildung der Lurdes-Grotte: Immaculata mit Rosenkranz, davor das Mädchen Bernadette; mehrarmiger Leuchter, Blumenschmuck

 
 

Kriegergedächtniskapelle

Eigentümer: Gemeinde Herxheim

Baugeschichte/Historie: An der Stelle des früheren Rathauses wurde im Jahre 1831 das Wacht- und Arresthaus auf Wunsch König Ludwigs I. nach Plänen des Baukunstausschusses München unter Leitung von Leo von Klenze im klassizistischen Baustil durch die Baufirma Jakob Detzel errichtet. Umbau 1921/22 zu einer Kriegergedächtniskapelle (Arch. Wilh. Schulte); Umgestaltung des Innenraumes 1960/61 nach der Idee von Kirchenmaler und Restaurator Otto Schultz; Neugestaltung der Vorfläche des Ehrenmals 1985/86 im Zusammenhang mit der Herrichtung des Kirchberggeländes.

Bestimmung: Ursprünglich Lokal für die Nachtwache; mit Arrestzelle; seit 1922 Mahnmal für die Kriegsopfer; Stätte für die Feier des Volkstrauertages am 2. Sonntag vor dem Advent.

Ausstattung: Schmiedeeisernes Tor, verglast. Vor der nischenartig vertieften Rückwand Sansteinblock mit den Jahreszahlen der drei letzten Kriege 1870/71, 1914/18 und 1939/45, für die über 400 Gefallenen und Vermißten aus Herxheim. In der Nische spätgotische Kreuzigungsgruppe; rechts und links davon Tafeln mit den Namen der Kriegsopfer.

 
 


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